Matti Fleischer

Schulentwickler, Musikschaffender und Querdenker

So schieflagig es klingt:

Aus der Theorie der «Schwarzen Löcher» folgern Forscher aktuell, dass das Universum einem gigantischen Hologramm ähneln könnte. Dann wäre die uns vertraute Welt in Wahrheit völlig anders, als wir sie wahrnehmen. Folglich würden wir in einer zweidimensionalen Welt permanent in der Vergangenheit das Leben wahrnehmen und darauf reagieren.

Folglich gibt es die Gegenwart nicht und wir planen in der Vergangenheit unsere Zukunft, welche zu der gleichen Zeit stattfinden. So würden wir die Quantenphysik und die Relativitätstheorie mathematisch in Einklang bringen.

OK, dann habe ich meine Vorsätze für 2024 schon in der Zukunft formuliert und sie finden schon in der Vergangenheit statt. Oder umgekehrt.

Tönt doch nicht mal so schlecht 😉!

 

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… wenn Mann das Mittagessen morgens um drei Uhr isst. Und mein Mittagessen für den nächsten Tag obsolet ist.

Mit einem freundlichen Gruss an meine Jungs und die quälende Frage im Raume steht, habe ich etwas in der Erziehung leicht falsch gemacht?

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OK, ich weiss. Es ist nicht gerade sexy in der heutigen Zeit Schach zu spielen und darüber zu philosophieren.

Aber, wie waren wir fasziniert und fast in fast Echtzeit dabei.

Ost gegen West auf einem Brett – und an einem Tisch. Wäre dies nicht heutzutage, doch auch wieder ganz nett?

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

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Ein Hagenbuchenblatt im Wind- an einem seidenen Faden, gewebt von einer Gartenkreuzspinne. Ich nenne sie mal „Freddyne Chan-alles“ (THX! an Marius Tschirky für den Namen, wenn auch für einen Wurm und nicht für eine Spinne).

Das verwelkte Blatt weht im herbstlich aufziehenden und leicht erfrischendem Wind, der heute durch die Strassen des Sandagger’s weht. Wohin es geht – bestimmt der Wind. Ja, die Blätter fallen und es ist Zeit – Laub zu blasen. Als gestandener Hausmann, natürlich und selbstverständlich – in dieser Zeit – „artgerecht“ den Laubbläser auf elektrisch umgestellt. Was wollen die Nachbarn noch mehr!

Nach 15 Jahren habe ich nun nicht mehr das lauteste Gebläse im Quartier!

By the way: Ich habe die Nachbarn noch nicht darauf vorbereitet, dass ich schon lange den Gedanken hege – ein Alphorn zu bauen und dies natürlich im Garten zu blasen. Kein Scherz. Und vielleicht wünschen sie sich dann das alte „Benzin-Laub-Gebläse“ sehnsüchtig zurück. Klimawandel hin oder her. Da kommt mir doch spontan Konrad Adenauer in den Sinn:

Ich bin, wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich!

Der Herbst zeigt mir jedes Jahr erneut auf – wie endlich das Leben ist. Und wie ich Themen, die an sich zur Gesellschaft gehören, marginalisiere. Den Tod, die Einsamkeit, das Alter, die Depression oder die Selbstmordrate in Gesellschaften – David Emile Durkheim lässt grüssen.

Vielleicht wäre es angesagt – eine Herbstselbsthilfegruppe zu gründen. In wir miteinander über das, was das Leben eben ist und was es im Zusammensein ausmacht. Ein Auf und Ab, – wie ein Herbstblatt im Wind. Die gleichen Probleme und die gleiche Endlichkeit, getrieben vom Wind im Austausch mit dem Gegenüber. Und ehrlich gesagt, auch ich habe meine Mühe damit – eine Gratwanderung mit der Öffnung zu der Person, der einem gerade gegenüber steht oder sitzt – wo auch immer. Endlichkeit in Raum und Zeit – oder gar in der „Raumzeit“. Aus dem Sternenstaub kommen wir und in einer herbstlichen Supernova unserer Sonne enden wir – und mit Sicherheit schon viel, viel vorher.

Vielleicht ist es wirklich an der Zeit miteinander zu reden. Weil die Welt – wie das Herbstblatt an einem seidenen Faden hängt.

Aber diesen Wahlslogan finde ich auf keinem Wahlplakat für die kommenden Nationalratswahlen 2023.

Epilog: „Kölle, loß di Maske falle Zeich mer endlich di Jeseech Kölle, loß di Maske falle Ich weiß jenau die bruchs du nit Maske bruchs du nit“.

Brings, eine Kölner Rockband aus den 90ern.

Man könnte Kölle (Köln) auch durch das Wort „Herbst“ oder „Hey, du“ ersetzen.

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Wer Max Raabe kennt, weiss, dass er mit seiner Musik etwas quer in der Landschaft steht. Lieder aus einer anderen Zeit – und einer anderen Gesellschaft. Einer Gesellschaft, die es so nicht mehr gibt.

Doch schafft er es seit Jahren Hallenstadien zu füllen mit seinem Palastorchester. Vielleicht leben wir alle in einer Art Sehnsucht nach einer Zeit, die nie so war, wie wir uns dies vorstellen. Wer einmal ein Konzert gesehen hat von Max – der Typ und seine Interpretationen der alten Lieder, lässt einem einfach nicht mehr los.

Und dann gibt es noch DAS Konzert von Max … MTV unplugged. Und da kommt Pavel Podolski auf die Bühne …

Wer Pavel nicht kennt. Ein Entertainer – ein begnadeter Drummer mit dem gewissen polnischen und Polka-Schalk im Nacken.

Diese beiden auf einer Bühne sind ein Zeitsprung in die Vergangenheit. Und auch irgendwie in die Gegenwart. Positiv behaftet, aber dennoch sehr schieflagig.

Sehnsucht nach etwas, was nicht mehr ist, und nicht mehr kommen wird. Ich sage nur einfach. Hört mal rein.

https://www.youtube.com/watch?v=sQdndK7EdDg

Wie man ein Lied aus dem letzten Jahrhundert mit Polka kombinieren kann.

Und der Wodka darf bei Pavel nicht fehlen. Hammerhartes Geschoss 😉.

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«Gestern begrub ich meinen Kater – ein Geschenk von meinem Vater.» Hansi (Johann) Hölzel, alias Falco grüsst von oben und der Spiegel, in den man schaut, wird so penetrant bekannter – mit sich selbst – als man will.

Ich bin gerade daran ein Lied für meinen Vater zu schreiben – dies seit nun 4 ½ Jahren und es will einfach nicht!

Sie hatten vieles gemeinsam, mein Vater und Hansi, wie auch Roger. Und wieso ist es so verdammt schwierig, über meinen verstorbenen Vater ein Lied zu schreiben? Ich habe schon gefühlte XXX-Male angefangen, nachgedacht, umgeschrieben und neu angefangen. Vielleicht liegt es einfach am Loslassen und dem emotionalen Abstand an die «Gegebenheit».

Mittlerweile ist es 4 ½ Jahre her. «Und wenn man noch an diese Person denkt, ist sie nicht wirklich fort.» (Roger Cicero)

Und dass ich den Arbeitstitel des Liedes «Kippes uf di!» von Büne Huber geklaut habe, bleibt nicht unter uns. Auf Finnisch heisst «Prost» Kippis. Für uns Schweizer doch etwas gewöhnungsbedürftig.

Also ab ans Klavier und los geht’s – auf ein Nächstes. Wieso ist es so verdammt schwierig – Abschied zu nehmen …

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An sich hat mich Regina anhand ihres letzten Posts auf diese Idee gebracht. Folglich einen ganz herzlichen Dank an Regina für ihren Beitrag!

Link: https://schieflage.blog/regina/lollies-nur-fur-schweizer

Prolog: «E Förschter schiffet an e Eiche uf eme Wanderpfad im Wald. Mit em Stumpe i dr Schnurre u du blöderwiis isch d’Äsche uf si Eichle abe gheit.» Schmidi Schmidhauser, Frontmann von «Stop the Shoppers».

Es gibt, wenn man sich eine Schieflage denkt – ein «Oben» und ein «Unten». In der Annahme einer von mir gedachten schieflagigen Raumkonstellation. Ich möchte heute aus aktuellem Anlass über das positive «Ende» berichten.

«In a positiv thinking way!» (Mein Thema für den kommenden Workshop. Aber dies ist eine ganz andere Geschichte).

Null-Hypothese: Öffentliche Ämter sind langsam, zeitraubend und extrem mühsam!

Ausgangslage (Kurzversion): Mein ältester Sohn, gelernter Bäcker und Konditor hatte auf dem nach Hause von der Arbeit am Morgen so gegen 02:30 Uhr – in einem Waldstück weit ab vom Wanderpfad im Wald – wieder einmal einen Platten an seinem E-Bike.

«Murphy’s Gesetz».

Und in demselbigen Augenblick auch noch seine Nummer verloren. Shit happens.

Kommunikation (Kurzversion per What’s App): 02:30 Uhr, Dienstagmorgen ”Hey Papi ? Ha wieder en Platte am Velo und däbii Nummere verloore.

06:30 Uhr, Antwort OK, bringe das Teil morgen Morgen zum Velo Flicker. Dann kannst du ausschlafen, bevor deine Schicht wieder beginnt._

Vorgehensweise: OK, so dachte ich. Eine kleine Sache. Velo zum Flicker bringen und «that’s it». Aber meistens kommt es ….   anders als man denkt. Murphy’s Gesetz lässt grüssen!

Beim Velo-Flicker am Dienstag:

«Hoi *Matti!» – « Ah, Hallo *Mathias ! »

*Der Veloflicker und meine Wenigkeit haben den gleichen Vornamen.

«Hoi Mathias, du, mein Sohnemann, «The Bakerman» hat wieder Mal einen Platten und seine gelbe Nummer verloren.»

«Geht’s bis Mittwoch?» – «Ja, na klar! Bräuchte nur den Ausweis für die neue Nummer, den Rest machen wir». Wie praktisch, dachte ich! Dafür zahle ich doch mit Freude etwas mehr ans lokale Gewerbe!

Dokumentenanalyse: Am nächsten Tag flugs den Ausweis beim Velo Flicker vorbeigebracht. Matti zu Mathias. «Hab den Ausweis!» Mathias zu Matti «Sorry, falscher Ausweis. Das ist der von dem Velo, welches ihm vor einem Jahr geklaut wurde.»

OK, Shit. Da waren sie wieder meine kleinen Schieflagen im Mikro-Dasein. Er hat keinen anderen Ausweis. Folglich ist der Gang zum Strassenverkehrsamt angesagt, was ich jeweils so – nicht – Liebe …

Alternativhypothese: Ämter können dies und zwar speditiv!

Aber meine Gedanken kreisten immer um die Null-Hypothese im Kopf und die “Self-prophecy-theory” lässt grüssen.

Feldforschung: Mein Gang nach Canossa à la Heinrich dem IV.

Meine Gedankenspielereien:_ «Was!? Ein nicht eingelöstes Velo? Da müssen sie Formular 1B und 2C ausfüllen und eine Unterschrift des Sohnesmanns nachliefern!» So in etwa ….

Beim Strassenverkehrsamt: OK, Ticket gelöst – Schalter 2b – Ein hoffnungsvolles nettes Fräulein mit etwas strenger Brille – «ja?»

Ich erzähle die Geschichte und sie hört aufmerksam zu. OK, dies muss ich mit meiner Kollegin abklären. Da waren sie wieder meine kleinen Schieflagen im Mikro-Dasein. Mit leichtem Hang zur Nullhypothese.

Nach 10 Minuten erscheint Sie wieder …

Alles geklärt. Ich stelle ihnen einen neuen Ausweis aus und gebe ihnen eine neue Nummer. Ich, baff.

Ich brachte gerade noch ein «Vielen Dank!» heraus. An dieser Stelle einen ganz herzlichen Dank an die engagierte Mitarbeiterin!

Und im positiven Sinn oder einfach das obere Ende der «Worscht» (Für das Wort und den Song. THX! An Marius Tschirky)!

https://www.youtube.com/watch?v=8_rs6NX7TkE

Persönliche Reflexion: Alles hat ein Ende – Nur die «Worscht» hat zwei. Und die Schieflage vielleicht auch immer eine positive Seite, wer weiss … 😉.

Epilog: Der Velo Flicker Mathias heisst übrigens zum Nachnamen Schmidhauser. Da klingelt's bei mir immer. Vor allem auch deshalb, weil Schmidi Schmidhauser nicht mit im verwandt – vielleicht die direktesten und witzigsten Mundarttexte als Frontmann von «Stop the Schoppers» und den «Chica Torpedo’s» geschrieben hat.

Und zum Bedauern vieler Fans nicht mehr live auftreten wird. Aber er hätte aus dieser Story sicherlich einen geilen Song gemacht – so like «de Bundesrat i sim Schummbad» oder «So wie di Grosse»!

Und Stop the Schopper’s «Keyborder, Thomas Brantchen» und der «Drummer, Andi Hug» sind mittlerweile fester Bestandteil von «Patent Ochsner».

Aber, das ist nochmals eine ganz andere «Worscht».

Und ich?

Und ich gehe jetzt auf den Wanderpfad in den Wald und … 😉.

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Grosswetterlage: Fönlage – Badeanlage – Schweissgelage – Algenplage – Insektenplage – Blitzeinschlage.

Arbeitslage: Ausgangslage – Sitzungsgrundlage – Aktenlage – Sammelklage – Abhöranlage – Abschussanlage.

Beizengelage: Trinkgelage – Bedrohungslage – Charakterlage – Abortanlage   Steilvorlage: Auflage – Balkonlage – Songtextvorlage – Liedcollage

Musiklage: In dieser Lage? Einfach nur Klaus Lage. https://www.youtube.com/watch?v=XKTKqriPDFk

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Darf ich vorstellen?  Unsere neue „Helvetia I³“. Interkulturell – intellektuell und irisierend.

Und – um das Ganze nicht zu überborden – immer noch kampfesmutig, naturverbunden, und mit Lanze, statt Hellebarde. Vielleicht wäre ein Bild von der Frauen Nationalmannschaft*In an der WM 2023 im Fussball angesagt, denn die verdienen vereinzelt mehr in den sozialen Medien als mit Fussball. Sehr «schräglaglich» aber war.

Woher kommt eigentlich diese Helvetia?

Darf man Wikipedia glauben, ist dies vom Volksstamm der Helvetier abgeleitete neulateinische Bezeichnung für die Schweiz und eine allegorische (bitte nicht verwechseln mit allegatorische) Frauenfigur, welche die Schweiz beziehungsweise die Eidgenossenschaft versinnbildlicht. Ok. Aber dann wäre es doch nach rund 400 Jahren doch einmal angesagt, diese allegorische Brunhilde (ohne a – a und t) in die Neuzeit zu „katapultieren“.

Interkulturell Eine in „Sennechutteli“ bekleidete und Sense schwingende Frauen sieht man in unserem Land doch eher selten. Die Erde ist zum Dorf „mutiert“, geografisch, kulturell und digital.  Die Integration der Neuankommenden – vielleicht sogar aus Amerika, was der Alle-go-Theorie entsprechen würde. So, treten wir doch aus dem Auge des ewigen euro-zamonischen Sturmes heraus und stellen uns helvetisch und kampfesmutig dieser neuen Herausforderung!

Und nur so ganz nebenbei: Die HelvetierInnen sind auch Einwanderer gewesen … (aus der Region Donau/Rhein/Main vor rund 2000 Jahren)

Intellektuell

„Demokratie muss in jeder Generation neu geboren werden und Bildung ist ihre Hebamme.“ (John Dewey)

So sollten wir gutes Erhalten und neues Ausprobieren in dieser sich immer mehr in Schräglage befindenden Welt.

Irisierend Nehmen wir die neue Helvetia an die „Brust“ und lassen die Gedanken spielen.

Wie sähe eine neuerschaffene und irisierende Helvetia aus?

Sie würde vielleicht die Menschen „bewegen“, leuchten in der Gesellschaft, schillernd auf unseren Münzen prangen, farbenprächtig unsere Ideen repräsentieren und Werthaltungen kommunizieren und …

„Eine Sprache finden, Worte, die nicht über das Erzählte hinweg flutschen, sondern Reibung erzeugen, Wärme und Licht. (Klaus Merz „Firma“)

Und was würde ich mir noch mehr wünschen?

Vielleicht jedes Jahr ein „I“ mehr für die Helvetia!

Wie wär’s mit: Integrativ, innovativ, irdisch, insistierend, integrierend, interagierend, investierend, involvierend, ….

Revidierte Version einer fiktiven 1. August Ansprache. > Original aus dem Jahr 2019

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Foto des Tages: Ein Dankeschön an Marco S. !

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